Die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen bringt neue
Herausforderungen mit sich. Insbesondere beim mobilen Vitalparameter-Monitoring
besteht das Risiko von Verwechslungen, was die Sicherheit von Patientinnen und Patienten gefährden kann. Fehler bei der Identifikation bzw. Verwechslungen führen
beispielsweise dazu, dass Patientinnen und Patienten medizinische Behandlungen bekommen, die
nicht für sie bestimmt sind. Zwar gibt es bereits Ansätze, eine Person anhand
ihrer biometrischen Daten, z.B. über Gesichtserkennung, zu identifizieren.
Allerdings sind solche Lösungen aufgrund des technologischen Fortschritts und
der Verfügbarkeit generativer KI inzwischen nicht mehr sicher.
V-IDENT setzt
daher auf eine andere Art der Identifizierung: Das Ziel des Forschungsprojekts
ist die Entwicklung einer KI-basierten Lösung. Diese soll mittels optisch
erhobenen Vitalparametern die eindeutige Identität einer/eines Patientin und Patienten auf
Basis von biometrischen Mustern sicherstellen. Mit der in diesem
Forschungsprojekt angestrebten Lösung soll die Zuordnung von Monitoringgeräten
und Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen sowie bei telemedizinischen
Anwendungen somit deutlich sicherer werden.