PEWE26-KLX - Ultra-dünne Hydrocarbon Wasser-Elektrolyse-Membran und innovative Hydrocarbon 5-L MEA Fertigung für 2026

Projektbeschreibung

Während bisher mit Verweis auf Gasübertritt tendenziell sehr dicke Membranen > 100 μm in der PEM-Elektrolyse verwendet wurden, gibt es jetzt radikale Ansätze einiger führender Hersteller, die mit dünnen Brennstoffzellmembranen die Spannungseffizienz erheblich steigern und Membranmaterial einsparen. Die Problematik des Gasübertritts wird dabei systemseitig durch geringe Systemdrücke oder durch Rekombinationskatalysatoren gelöst. Ultradünne PFAS-freie Hydro-carbon-Membranen (< 20μm) könnten jedoch auf diese Katalysatoren verzichten, da sie inhärent gasdichter sind. Diese Membran zu entwickeln und Funktionsnachweise durch Laborversuche zu erbringen ist das übergeordnete Gesamtziel des Vorhabens PEWE26-KLX. Dies beinhaltet eine kurze Anpassungsentwicklung des Polymers, und - weil bei derart dünnen Membranen nicht direkt auf der Membran gedichtet werden kann - die Entwicklung einer neuen Dichtungsstrategie durch so genanntes “framing”. Dies meint die beidseitige und gas- und wasserdichte Applikation von Flachdichtunten auf die dünne hydrocarbon Membran, was im Stand der Technik noch nicht existiert. Durch Funktionsnachweise in Laborversuchen soll die Technologie der “framed hydrcarbon” Membran auf das TRL 3 “Nachweis der Funktionstüchtigkeit einer Technologie” angehoben werden.


Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Matthias Klingele
matthias.klingele[at]hs-kempten.de

Projektdauer

15.06.2026 - 31.05.2028

Projektpartner

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
ionysis GmbH
Uni Chemnitz

Projektträger

Forschungszentrum Jülich GmbH

Projektförderung

Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt

Förderprogramm

7. Energieforschungsprogramm

Adressierte SDGs (Sustainable Development Goals)