Die Anzahl von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung an deutschen Hochschulen nimmt zu. Gleichzeitig verlagert sich der Fokus zunehmend auf nicht sichtbare Beeinträchtigungen wie psychische Erkrankungen, Autismus oder Teilleistungsstörungen, die häufig nicht als Behinderungen wahrgenommen werden, jedoch erhebliche Auswirkungen auf den Studienverlauf haben können. Während für körperliche oder sensorische Beeinträchtigungen bereits etablierte Unterstützungsstrukturen existieren, sind die Bedarfe dieser heterogenen Gruppe oft unklar und werden in bestehenden Erhebungen nicht hinreichend erfasst. Ziel der geplanten Studie ist es daher, eine belastbare Datengrundlage über die spezifischen Bedarfe und Herausforderungen von Studierenden mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen zu schaffen und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für Hochschulen zu entwickeln.